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Palacios' Team
Coach
19.3.2017
18:57 Uhr
Moon 1817885 1280

Excellente Story

Resonanz? Karma? Oder Schicksal?

Wir alle haben schon mal vom so genannte Resonanzgesetzt gehört. Einem scheinbaren Naturgesetz, das sich mit der These identifiziert, dass sich Gleichgesinntes und Ähnliches gegenseitig anzieht. Es wird auch "law of attraction" genannt - in Deutsch "Gesetz der Anziehung". Theoretiker des Resonanzgesetzes erklären, dass durch die Präsenz bestimmter Gedanken eine Grundschwingung und Energie ausgesandt wird, welche Gleiches Denken anzieht. Ein Grundgesetz, welches wir alle bestimmt schon erlebt haben.
Wer das physikalische Gravitationsgesetz kennt, weiss, dass sich Masse gegenseitig anzieht. Diese Theorie ist unbestreitbar empirisch belegt. Es ist der Grund, weshalb wir mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Weil die immens grosse Masse unseres Planeten unsere verhältnismässig im Vergleich zur Erde winzige Masse anzieht.

Wer sich jedoch in der Physik vertieft mit einigen Grundgesetzen auseinandersetzt, entdeckt wohlmöglich das Grundgesetz des Magnetismus. Wir wissen, dass Magnetfelder aufgrund deren Kraftfelder entgegengesetzte Pole anziehen. Der Minuspol zieht den Pluspol an und umgekehrt.
Übertragen wir dies auf unseren sozialen Alltag, so klären sich fragen wie: Weshalb ziehen hilfsbereite Menschen viele Leute an, die sie ausnutzen wollen? Oder: Weshalb ziehen unterwürfige Menschen dominante Partner und Vorgesetzte an?
Natürlich kann man diese Fragen auf unterschiedliche Weise beantworten, wobei man nur schwer die eine Antwort als komplett falsch und eine andere als vollkommen richtig bewertet werden kann.
Meines Erachtens liegt der Grund für dieses polare Gesetz im Masse aller Dinge. Wie dies einst Konfuzius bereits zum Gegenstand seiner Lehren gemacht hat.

Es geht darum uns in die Mitte zu begleiten. Es geht darum, das Übermass zu umgehen.
Wer zu unterwürfig ist und alles über sich ergehen lässt, respektiert das eigene Selbst nicht. Doch deren Unterbewusstsein nimmt wahr, dass es keine strebenswerte Einstellung sein kann. Es entstehen Gefühle der Hochachtung und des Demutes gegenüber Menschen, die den sich bedingenden Gegensatz aufweisen. Achtung vor bestimmenden Menschen die ihr eigenes Selbst deutlich schützen.
Ebenso verhält es sich mit Menschen, die stets nur für andere da sind und sich selbst dabei vergessen. Menschen, die ausserordentlich hilfsbereit sind und sich immer bloss für andere, anstatt für sich selbst einsetzen. Hierbei gilt zu erwähnen, dass wer immer nur für andere Menschen da sein will, sich selbst keine Zeit widmen kann. Meist leider auch nicht mehr denen Menschen, die man eigentlich liebt. Schade hierbei ist, dass Menschen, die immer nur für andere da sind und sich selbst nur zu wenig schützen, oftmals eben für die Menschen da sind, die sich selbst sehr wohl schützen können. Führende, dominante und selbstbestimmte Leute. Was uns wiederum zur These führt, dass unbewusst wohlmöglich Gedanken vorherrschen wie: "Ich wäre auch gerne mal so selbstbestimmt wie dieser Mensch es ist, für den ich mich derart aufopfere."

Wer folglich ständig Gegensätze anzieht, könnte die Möglichkeit in Betracht ziehen die eigene Einstellung, Grundhaltung, Grundenergie zu ändern. Für solche Änderungen können therapeutische Sitzugen sehr hilfreich sein. Doch schon alleine nur das öffentliche Kommunizieren der "neuen Rolle" kann das gesamte Konstrukt von Grund auf ändern. Und somit auch die Energien, die man anzieht.
Wer sich in seiner Mitte fühlt, hat den gleichwertigen Zugriff auf alle Seiten.

Sei bei dir. Sei in deiner Mitte.

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